Geboren: 23. Mai 2036 In: Glasgow 
Metatypus: Mensch Geschlecht: männlich Ethnische Zugehörigkeit: kaukasisch
Größe: 1,77m Gewicht: 87kg Augenfarbe: blau Haarfarbe: braun
Straßennamen: Hank
Aussehen: sehr durchschnittlich, siehe Bild (wenns mal funktioniert ;))
Kleidung und Äußeres: trägt meist Anzüge, wodurch man ihm ansieht, dass er einfach ein Geschäftsmann durch und durch ist.
Geboren und aufgewachsen ist Francis zusammen mit seinen Eltern und zwei jüngeren Brüdern in Glasgow im Fairfax County. Seine Eltern arbeiteten beide an den Docks und hatten wegen der Hungerlöhne Probleme die Familie zu ernähren. Schon früh wurde Hank so klar, dass er so nicht ewig leben wollte und es daher wichtig war an Geld zu kommen.
Er besuchte die Glasgow Middle School, wo er sich mit Carl Friedrich anfreundete. Nachdem er mit 16 glaubte genug gelernt zu haben brach er die Schule ab, um seine Familie finanziell unterstützen zu können. Er arbeite wie seine Eltern an den Docks, doch von seinem Gehalt zweigte er immer etwas ab, was er eisern ansparte. Er wollte nicht ewig in diesem Dreck leben.
Nach 4 Jahren war er an einem Punkt angelangt, an dem er dieses Leben nicht mehr ertragen konnte. Er kündigte seinen beschissenen Job, verabschiedete sich von seiner Familie und wollte endlich an echtes Geld kommen.
In den Folgejahren verdingte sich Hank, wie er sich nun nannte, als Handlanger und Wegbursche für verschiedene dubiose Gestalten, was zumindest etwas Abwechslung im Vergleich zu seinem bisher tristen Leben war. Irgendwann traf er bei einer seiner Lieferungen auf einen Mann namens Eric Stevens, dem er scheinbar irgendwie sympathisch war. Er machte ihm das Angebot etwas für ihn zu arbeiten.
Eric Stevens war Waffenhändler, aber nicht einer von diesen schäbigen Mob-Gangern, die in irgendeiner Gosse 9mm Kanonen an Kleinkriminelle verteilten. Er handelte mit „dem guten Zeug“: militärische Hardware, Panzer, Helikopter, Sachen, mit denen Leute kämpfen, die auch Geld haben: Regierungen und Aufständische.
Über Stevens konnte Hank selbst Beziehungen und Bekanntschaften knüpfen und begann mit 22 Jahren selbst seine ersten kleinen Deals zu tätigen. Zu dieser Zeit lernte er auch einen Mann kennen, der für seinen weiteren Lebensweg nicht unerheblich sein würde: Henry Lockheart
Im Alter von 25 Jahren trennte sich Hank im Guten von Mister Stevens, wie er ihn stets nannte, der sich 2 Jahre später auch zur Ruhe setzte. Zu dieser Zeit traf er wieder mit Carl zusammen und konnte ihn als Geschäftspartner gewinnen. Zusammen arbeiteten sie immer erfolgreicher, weil Carl mehr vom Geschäft verstand als er.
2063 gelang ihnen ihr bis dato größter Coup, als Hank über den russische Offizier Ygor Rebrov einen Deal mit russischen Militär anleiern konnte, das Rest- und Altbestände einer Panzergarnision nahe der Ukrainischen Grenze loswerden wollte. Nach diesem Geschäft waren die beiden nun wirklich jemand in der Waffenhandel-Szene, was ihnen aber nicht nur Freunde machte. Mit ihrer neuen Reputation konnten sie nun in den nächsten zwei Jahren recht gut hausieren gehen.
Doch der Schock kam für Hank 2065, als plötzlich Beamten von Interpol vor seiner Haustür in Edinbourgh standen und ihn wegen Besitz und Handel mit Waffen festnahmen. Zuerst dachte er, das wäre wieder eine dieser Festnahmen, bei denen der Polizei die Beweislast fehlen würde, ihn länger festzuhalten, aber diesmal hatten sie wirklich etwas gegen ihn in der Hand.
Zuerst verdächtigte er seine Verlobte Mary Perry ihn verraten zu haben, der gegenüber er nie über Geschäftliches sprach. Doch wie er später herausfinden konnte war sie es zusammen mit Henry Lockheart, die ihn an die Polizei verkauft hatten. Scheinbar hat sie von Lockheart eine gute Summe für dieses abgekartete Spiel erhalten.
Hanks vertrauen in seine Umwelt war erschüttert, doch es gab immer noch eine Person, auf die er sich verlassen konnte: Carl.
Carl arrangierte eine neue Identität und ein Versteck in Hongkong für Hank. Hank wurde beim Gefangenentransport vom Gefängnis zur Gerichtsverhandlung gewaltsam befreit und konnte sich dann absetzen. Da so etwas natürlich riesiges Aufsehen auslösen würde, arrangierte Carl einen unfreiwilligen Doppelgänger für Hank, der durch plastische Chirugie, Zahnanpassung und gefälschte biometrische Daten in den Datenbank der Polizei Hanks Platz einnehmen sollte und einige Jahre später tot aufgefunden werden sollte.
Hank tauchte nun für 5 Jahre in Hongkong unter. Das Leben in der Unterschicht bekam ihm garnicht. Er hatte sein Leben lang hart dafür gearbeitet, nicht mehr im Dreck dahinvegitieren zu müssen. Die meiste Zeit plante er, wie er sich an den Leuten rächen konnte, die ihn verraten haben. Dazu musste er neue Beziehungen in Hongkong aufbauen, doch stets mit Bedacht. Schließlich wollte er nicht mehr mit Leuten aneinandergeraten, denen er nicht trauen konnte.
Hank arbeitet immer noch auf der dem Gesetz abgewandten Seite. Nur handelt er jetzt nicht mehr mit Waffen, sondern benutzt sie auch. Er hat gelernt wenn nötig auch über Leichen zu gehen, da sonst mit höchster Wahrscheinlichkeit er im Dreck liegen würde.
Bald begann ihm sein neuer „Job“ zu gefallen, da er nun mehr in den Tag hineinleben konnte und er auch um einiges spannender als der Waffenhandel ist.
Und solange er sich nicht wieder dorthin hochgearbeitet hat, wo er schon einmal war, wird Hank sich sicher auch nicht zum sterben hinlegen.
Hank hat sich das, was er als Handelsmann gelernt hat für seinen neuen Job zu Nutze gemacht. Er versteht es Verhandlungen zu führen, souverän und seriös aufzutreten und das meiste aus seinen Geschäftspartnern herauszuholen.
Er hat sich Grundkenntnisse auf den meisten Gebieten angeeignet, um mit möglichst wenigen Dingen garnicht vertraut zu sein. Er ist mehr oder minder ein „Jack of all trades“.
Seine größte Stärke ist allerdings, dass er für fast alles jemanden kennt, der ihm weiterhelfen kann, auch wenn man vorsichtig sein muss, wie man seine Freunde wählt. Das hat er schmerzhaft lernen müssen.
Francis aka Hank ist begeistert von Pferderennen. Wann immer er Zeit findet besucht er die Rennbahn, eine der wenigen guten Sachen an Hongkong. Rugby spielt hier leider so gut wie niemand.
Er wünschte sich, Hongkong wäre mehr wie England. Scheinbar war das irgendwann im 20sten Jahrhundert auch so, aber davon ist ihm nicht mehr genug zu merken. Die Chinesen sind einfach unkultiviert, wie er findet.
Eine seiner größten Schwächen ist, dass er niemandem trauen will oder kann. Das hat ihn das Leben gelehrt: trau niemandem, den du nicht schon mindestens 5 Jahre kennst, sonst wird er sich irgendwann gegen dich wenden, wenn sich ihm die Gelegenheit bietet.
Geld ist die einzige Sprache, die die gesamte Welt spricht, darum ist es wichtig in dieser Spracht gut bewandert zu sein.